{"id":293,"date":"2019-06-02T23:31:14","date_gmt":"2019-06-02T21:31:14","guid":{"rendered":"http:\/\/poet-of-the-fall.de\/hubertus-pfatter\/?page_id=293"},"modified":"2019-06-03T16:21:08","modified_gmt":"2019-06-03T14:21:08","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sg-hubertus-pfatter.de\/index.php\/historie\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Kurzchronik der Sch\u00fctzengesellschaft Hubertus 1891 Pfatter e.V.   Am 23.12.1891 wurde in Pfatter die Zimmerstutzengesellschaft Sch\u00fctzengesellschaft gegr\u00fcndet.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0    19 M\u00e4nner schlossen sich zusammen um den Schie\u00dfsport und die Geselligkeit zu pflegen.   Ganz im Zeichen Pfatter, des Dorfes an der Donau ziert die \u00e4lteste Sch\u00fctzenscheibe des Vereins eine    Pfaderer Masch\u2019n die Fische in einem Korb tr\u00e4gt. Die Weiblichkeit Pfatters, die besonders auf ihr    Aussehen und ihre Kleidung Wert legt, nannte man \u201ePfaderer Maschn\u201c.   Der Verein trat nicht gro\u00df in Erscheinung, beteiligte sich aber trotzdem an gesellschaftlichen    Ereignissen seiner Zeit. Als im Jahre 1912 Prinzregent Luitpold auf der Donau nach Straubing fuhr,    standen die Sch\u00fctzen am Ufer das Ehrenspalier.\u00a0    Der Sch\u00fctzenball, der bis heute in Pfatter abgehalten wird, geht auch auf die Gr\u00fcnderjahre zur\u00fcck.   Auch Nachwuchskr\u00e4ften wurde die Gelegenheit zum Schie\u00dfen gegeben. Wenn diese    Jugendf\u00f6rderung damals auch anders war als heute. Die Jugend durfte f\u00fcr die Honoratioren des    Dorfes und auf deren Namen schie\u00dfen. Die heranwachsenden Pfatterer h\u00e4tten sich die Kugeln f\u00fcr    den Schie\u00dfsport gar nicht leisten k\u00f6nnen. So ist bis heute unklar, wer den Schuss in Schwarze abgab,    damit so mancher zahlungskr\u00e4ftige und angesehene Gro\u00df\u00f6konom zum Sch\u00fctzenk\u00f6nig gek\u00fcrt wurde.   W\u00e4hrend des Dritten Reiches kam das Vereinsleben zum Erliegen und der zweite Weltkrieg forderte    von den Pfatter Sch\u00fctzenbr\u00fcdern ihre Jugend und oft auch das Leben.   Am 12.02.1950 wurde der Verein wiedergegr\u00fcndet. Der Verein gab sich den Namen    Sch\u00fctzengesellschaft Hubertus 1891 Pfatter e.V.\u00a0\u00a0\u00a0 Pfarrer Sachsenhauser war ein G\u00f6nner und    F\u00f6rderer vieler Vereine darunter auch des Sch\u00fctzenvereins.   Der Verein erfuhr eine Renaissance. 1957 wurde die erste Fahne angeschafft. Schirmherr war der    damalige B\u00fcrgermeister und stellvertretende Landrat Josef Schwimmbeck. Fahnenmutter war Maria    K\u00fcrzinger und Fahnenbraut Rita Hahn, verehelichte Reitmeier.\u00a0 Als Pate standen die Zimmerb\u00fcchsen    Sch\u00fctzen aus W\u00f6rth zur Seite.   Das 75 j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest wurde 1967 in Pfatter gefeiert.   Unter dem unvergessenen Sch\u00fctzenmeister Alois Urban wurden Kontakte und Freundschaften bis in    den Bayerischen Wald gegr\u00fcndet und gepflegt.   1973 konnte unser Sch\u00fctzenbruder Alois Stadlbauer bei einem Pokalschie\u00dfen in Brennberg den    ersten Platz erringen. Er erhielt den von Bundeskanzler Willi Brandt gestifteten Pokal.   Im Jahre 1974 konnte die Gemeinde Pfatter auf die erstmalige urkundliche Erw\u00e4hnung im Jahre 773    zur\u00fcckblicken. Diese 1200 Jahrfeier wurde mit einem gro\u00dfen Fest begangen. Die Sch\u00fctzen, die    inzwischen zu einer Gr\u00f6\u00dfe im Dorfleben herangewachsen waren beteiligten sich am Festumzug und    an den Feierlichkeiten. 1975 wurde der neue Schie\u00dfstand gebaut und eingeweiht.    1981 wurde das 90j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest gefeiert. 40 Vereine beteiligten sich an dem Fest.    Festmutter war Irmgard Schemm und Festbraut Anita Zitzelsberger, verehelichte Lichtl. Der Name    Zitzelsberger und Lichtl sind untrennbar mit der Geschichte des Vereins verbunden.   1985 verstarb unser Ehrensch\u00fctzenmeister Karl Ebner.   1991 wurde das 100 j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest mit Weihe der neuen Fahne abgehalten. Fahnenmutter    Roswitha K\u00fcrzinger und Fahnenbraut Nicole Binder, verehelichte Stierstorfer und viele Festdamen    versch\u00f6nerten das Fest. \u00dcber 80 Vereine beteiligten sich am gro\u00dfen Festumzug in Pfatter.   Inzwischen erfreut sich der Schie\u00dfsport immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit. Der Verein ist auf eine stattliche    Mitgliederzahl herangewachsen und ist vom gesellschaftlichen Leben in Pfatter nicht mehr weg zu    denken. Auch sportliche Erfolge stellten sich ein. So kamen aus unseren Reihen Landkreismeister und    K\u00f6nige. An bayerischen und deutschen Meisterschaften wurde auch mitgeschossen und wir konnten    solche Titel nach Pfatter holen.   2011 hatten wir die traurige Pflicht unseren Ehrensch\u00fctzenmeister Alois Zitzelsberger sen. auf    seinem letzten Erdenweg zu begleiten. Ein Leben f\u00fcr den Verein und den Schie\u00dfsport k\u00f6nnte man    \u00fcber seine Biographie schreiben.    Aber auch in anderen Bereichen ist der Verein sehr aktiv. So sind wir Ausrichter des ber\u00fchmten    Pfatterer Erd\u00e4pflfest zum dem Besucher von \u00fcberall nach Pfatter kommen um Maultaschen,    Fingernudeln und Br\u00f6slschmarn zu genie\u00dfen.\u00a0\u00a0    Wir hoffen auf die F\u00fcrsprache unseres Namenspatrons des Hl. Hubertus, dass der Verein weiter das    Ziel vor Augen hat und beim Schie\u00dfsport und dem Vereinsleben ins Schwarze trifft. <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzchronik der Sch\u00fctzengesellschaft Hubertus 1891 Pfatter e.V. Am 23.12.1891 wurde in Pfatter die Zimmerstutzengesellschaft Sch\u00fctzengesellschaft gegr\u00fcndet.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 19 M\u00e4nner schlossen sich zusammen um den Schie\u00dfsport und die Geselligkeit zu pflegen. Ganz im Zeichen Pfatter, des Dorfes an der Donau ziert die \u00e4lteste Sch\u00fctzenscheibe des Vereins eine Pfaderer Masch\u2019n die Fische in einem Korb tr\u00e4gt. Die Weiblichkeit Pfatters, die besonders auf ihr Aussehen und ihre Kleidung Wert legt, nannte man \u201ePfaderer Maschn\u201c. Der Verein trat nicht gro\u00df in Erscheinung, beteiligte sich aber trotzdem an gesellschaftlichen Ereignissen seiner Zeit. Als im Jahre 1912 Prinzregent Luitpold auf der Donau nach Straubing fuhr, standen die Sch\u00fctzen am Ufer das Ehrenspalier.\u00a0 Der Sch\u00fctzenball, der bis heute in Pfatter abgehalten wird, geht auch auf die Gr\u00fcnderjahre zur\u00fcck. Auch Nachwuchskr\u00e4ften wurde die Gelegenheit zum Schie\u00dfen gegeben. Wenn diese Jugendf\u00f6rderung damals auch anders war als heute. Die Jugend durfte f\u00fcr die Honoratioren des Dorfes und auf deren Namen schie\u00dfen. Die heranwachsenden Pfatterer h\u00e4tten sich die Kugeln f\u00fcr den Schie\u00dfsport gar nicht leisten k\u00f6nnen. So ist bis heute unklar, wer den Schuss in Schwarze abgab, damit so mancher zahlungskr\u00e4ftige und angesehene Gro\u00df\u00f6konom zum Sch\u00fctzenk\u00f6nig gek\u00fcrt wurde. W\u00e4hrend des Dritten Reiches kam das Vereinsleben zum Erliegen und der zweite Weltkrieg forderte von den Pfatter Sch\u00fctzenbr\u00fcdern ihre Jugend und oft auch das Leben. Am 12.02.1950 wurde der Verein wiedergegr\u00fcndet. Der Verein gab sich den Namen Sch\u00fctzengesellschaft Hubertus 1891 Pfatter e.V.\u00a0\u00a0\u00a0 Pfarrer Sachsenhauser war ein G\u00f6nner und F\u00f6rderer vieler Vereine darunter auch des Sch\u00fctzenvereins. Der Verein erfuhr eine Renaissance. 1957 wurde die erste Fahne angeschafft. Schirmherr war der damalige B\u00fcrgermeister und stellvertretende Landrat Josef Schwimmbeck. Fahnenmutter war Maria K\u00fcrzinger und Fahnenbraut Rita Hahn, verehelichte Reitmeier.\u00a0 Als Pate standen die Zimmerb\u00fcchsen Sch\u00fctzen aus W\u00f6rth zur Seite. Das 75 j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest wurde 1967 in Pfatter gefeiert. Unter dem unvergessenen Sch\u00fctzenmeister Alois Urban wurden Kontakte und Freundschaften bis in den Bayerischen Wald gegr\u00fcndet und gepflegt. 1973 konnte unser Sch\u00fctzenbruder Alois Stadlbauer bei einem Pokalschie\u00dfen in Brennberg den ersten Platz erringen. Er erhielt den von Bundeskanzler Willi Brandt gestifteten Pokal. Im Jahre 1974 konnte die Gemeinde Pfatter auf die erstmalige urkundliche Erw\u00e4hnung im Jahre 773 zur\u00fcckblicken. Diese 1200 Jahrfeier wurde mit einem gro\u00dfen Fest begangen. Die Sch\u00fctzen, die inzwischen zu einer Gr\u00f6\u00dfe im Dorfleben herangewachsen waren beteiligten sich am Festumzug und an den Feierlichkeiten. 1975 wurde der neue Schie\u00dfstand gebaut und eingeweiht. 1981 wurde das 90j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest gefeiert. 40 Vereine beteiligten sich an dem Fest. Festmutter war Irmgard Schemm und Festbraut Anita Zitzelsberger, verehelichte Lichtl. Der Name Zitzelsberger und Lichtl sind untrennbar mit der Geschichte des Vereins verbunden. 1985 verstarb unser Ehrensch\u00fctzenmeister Karl Ebner. 1991 wurde das 100 j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest mit Weihe der neuen Fahne abgehalten. Fahnenmutter Roswitha K\u00fcrzinger und Fahnenbraut Nicole Binder, verehelichte Stierstorfer und viele Festdamen versch\u00f6nerten das Fest. \u00dcber 80 Vereine beteiligten sich am gro\u00dfen Festumzug in Pfatter. Inzwischen erfreut sich der Schie\u00dfsport immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit. Der Verein ist auf eine stattliche Mitgliederzahl herangewachsen und ist vom gesellschaftlichen Leben in Pfatter nicht mehr weg zu denken. Auch sportliche Erfolge stellten sich ein. So kamen aus unseren Reihen Landkreismeister und K\u00f6nige. An bayerischen und deutschen Meisterschaften wurde auch mitgeschossen und wir konnten solche Titel nach Pfatter holen. 2011 hatten wir die traurige Pflicht unseren Ehrensch\u00fctzenmeister Alois Zitzelsberger sen. auf seinem letzten Erdenweg zu begleiten. Ein Leben f\u00fcr den Verein und den Schie\u00dfsport k\u00f6nnte man \u00fcber seine Biographie schreiben. Aber auch in anderen Bereichen ist der Verein sehr aktiv. 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